Эксперты зафиксировали атаки вредоносным кодом на пользователей браузера Chrome.




Angreifer haben es offenbar mal wieder auf Chrome-Nutzer abgesehen. Wie Google in der Release-Ankündigung (öffnet im neuen Fenster) zur neuesten Chrome-Version bestätigt, gibt es Hinweise auf eine aktive Ausnutzung einer Sicherheitslücke in dem weitverbreiteten Webbrowser. Anwender sollten dringend das neue Update einspielen, um ihre Systeme vor möglichen Schadcode-Attacken zu schützen.

Die aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke ist als CVE-2026-85046 (öffnet im neuen Fenster) registriert und erreicht mit einem CVSS-Wert von 8,8 einen hohen Schweregrad. Ursache ist eine sogenannte Type-Confusion (CWE-843 (öffnet im neuen Fenster)) in der Javascript-Engine V8. Angreifer können damit Schadcode innerhalb der Sandbox des Browsers zur Ausführung bringen.

Für eine erfolgreiche Ausnutzung muss eine Zielperson lediglich dazu verleitet werden, eine speziell gestaltete HTML-Seite aufzurufen. Es reicht also beispielsweise ein Klick auf einen Link in einer E-Mail, einem Chat oder einem Social-Media-Beitrag. Weitere Klicks auf der Website des Angreifers sind wohl nicht erforderlich.

Patches stehen bereit

CVE-2026-85046 wurde laut Google von einem externen Forscher namens Salvatore Gulizia gemeldet. Dieser soll dafür eine Bug-Bounty-Prämie in Höhe von 1.000 US-Dollar erhalten haben.

Neben CVE-2026-85046 schloss Google mit dem jüngsten Chrome-Update noch elf weitere Sicherheitslücken. Neun davon haben einen hohen Schweregrad, die übrigen beiden einen mittleren. Acht Lücken entdeckte Google nach eigenen Angaben selber, wohingegen die verbleibenden drei von externen Forschern gemeldet wurden und möglicherweise ebenfalls noch mit einer Bug-Bounty-Prämie vergütet werden.

Da mindestens eine der von Google aufgelisteten Sicherheitslücken bereits aktiv ausgenutzt wird, sollten Anwender ihren Chrome-Browser zügig aktualisieren. Als geschützt gelten die Versionen 152.0.7977.82/.83 für Windows und MacOS sowie 152.0.7977.82 für Linux. Auch andere auf Chromium basierende Webbrowser wie Microsoft Edge, Vivaldi und Brave dürften anfällig sein und daher in Kürze entsprechende Updates erhalten.

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